Hier findest du eine aktuelle Idee zu unseren nächsten Schritten / Projekten und die Ansprechpartnerinnen in unserem Netzwerk

Seid ihr dabei?
Die KAS (Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.) gibt uns die Möglichkeit im Rahmen der Aktion „Ich denk‘ an Dich“ unser Netzwerk weiter an die Frauen in der Bundeswehr und damit in die Fläche zu bringen.
Aus organisatorischen Gründen senden wir dann die bis zu 50 genehmigten Briefe an die KAS. Sie werden dann um Weihnachten von einem Militärpfarrer an Soldatinnen und zivile Mitarbeiterinnen im Einsatz ausgegeben.
Für die Aktion gibt es bereits einen Musterbrief den ihr einfach abschreiben könnt. Das Briefpapier ist durch unseren QR Code zur Seite vorgegeben. Das Musterschrieben und die Adresse erhaltet ihr direkt bei mir.

meet UP – die meet B(w) Zusammenziehung in 2026 an der UniBw München
Unser Workshop hat Früchte getragen. Wir haben uns dazu entschieden ein „großes Ding“ zu machen. Frauen in der Bundeswehr sind heute in allen Bereichen vertreten – in Uniform, zivil, in Forschung und Führung. Doch oft arbeiten sie isoliert, verstreut über Dienststellen und Standorte. Eine bundesweite Zusammenziehung bündelt diese Stimmen, macht Erfolge sichtbar und sendet ein klares Signal:
? Wir sind da. Wir gestalten mit. Wir verändern Strukturen von innen heraus.
Das meet UP soll ein Ort sein, an dem Erfahrung auf Perspektive trifft:
- Soldatinnen treffen auf Führungskräfte,
- zivile Expertinnen auf militärische Entscheidungsträgerinnen,
- Mentorinnen auf Mentees. So entsteht echter Wissenstransfer – ohne Hierarchie, aber mit Haltung.
Die Bundeswehr steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Vereinbarkeit, mentale Gesundheit, Führungswandel. Die Frauen im System bringen Kompetenzen mit, die dafür entscheidend sind – kommunikative Intelligenz, strategisches Denken, Innovationskraft.
„meet UP“ wird zur Plattform, auf der diese Zukunftsthemen mitgestaltet werden:
- ? Leadership neu denken
- ? Gesund führen & resilient bleiben
- ? Diversität als Sicherheitsfaktor
- ? Mentoring & Netzwerkkultur ausbauen
Blaulichtbetreuung
Unter Blaulichtbetreuung verstehen wir flexible, verlässliche und passgenaue Kinderbetreuungskonzepte für Angehörige sogenannter Blaulichtberufe – also Soldatinnen, Polizistinnen, Rettungs- und Feuerwehrkräfte sowie andere systemrelevante Einsatzdienste. Diese Menschen tragen Verantwortung für Sicherheit, Leben und Ordnung – häufig außerhalb klassischer Betreuungszeiten, in Schichtsystemen, Rufbereitschaft oder Einsätzen. Gerade deshalb braucht es Betreuungsformen, die sich am realen Dienstalltag orientieren, nicht umgekehrt.
Die bestehenden Kinderbetreuungssysteme sind oft nicht kompatibel mit dem Lebens- und Arbeitsrhythmus von Blaulichtfamilien:
- Schichten starten früh oder enden spät – Kitas schließen um 17 Uhr.
- Einsätze lassen sich nicht planbar verschieben.
- Partner:innen sind oft ebenfalls im Einsatzdienst oder versetzt.
Die Folge: hohe mentale Belastung, Organisationsstress und Vereinbarkeitskonflikte, die sich auf Motivation, Dienstfähigkeit und Familienklima auswirken.
Hier werden wir unsere Bemühungen mit Frau Mareike Gau weiter aubauen und ein alltagsnahes und umsetzbares Konzept welches möglichst an jedem Standort umgesetzt werden kann.
? Blaulichtbetreuung schafft hier Entlastung, Stabilität und Teilhabe – sowohl für die Einsatzkraft als auch für ihre Kinder. Blaulichtbetreuung ist kein „Sonderwunsch“, sondern gelebte Fürsorgepflicht gegenüber Menschen, die täglich Verantwortung für andere tragen.
Sie signalisiert:
Wir sehen die Familien hinter den Uniformen. Wir verstehen, dass Einsatzbereitschaft nur funktioniert, wenn Zuhause Sicherheit herrscht.
Das Ziel:
- Familienfreundliche Strukturen schaffen, die der Realität von Schichtdienst und Einsatz folgen.
- Gleichstellung fördern, da besonders Frauen in Blaulichtberufen überdurchschnittlich häufig zwischen Beruf und Familie zerrieben werden.
- Standortattraktivität erhöhen, indem Betreuung nicht als Problem, sondern als Standortvorteil verstanden wird.
Aktuell stehen wir da mit verschiedenen Sozialdiensten in der Bundeswehr dazu in Verbindung. Führend in diesem Projekt ist der Sozialdienst Bad Reichenhall / Ansprechpartnerin: Frau Mareike Gau.
FEM-Power
Projekt wird betreut von Katharina Petersen & Dr. Monika Rausch
