Mentoring – meet B(w)
meet B(w) hat ein eigenes Mentoring-System für alle Frauen bei der Bundeswehr aufgebaut.
Egal welcher Dienstgrad. Jede Frau ist wichtig und sollte die Möglichkeit für eine Mentoring-Begleitung in Zeiten von Lebens-Umbrüchen, Laufbahnentscheidungen und Karriereschritten haben.
Das erste Match ist fertig, unser Mentoring26 steht mit 25 coolen Tandems. Start war am 01.01.26.

Das erste Mentor:innen-Treffen fand vom 19.-20.02.26 auf der Winklmoosalm statt. Das Mentorinnen-Coaching wurde von Dr. Jennifer Deventer, unserer Truppenpsychologin durchgeführt.

Das zweite Mentoring-Treffen fand im Rahmen unserer meet B(w) Zusammenziehung am 19.03.2026 statt. Diesmal unter der Leitung von Frau Claudia Zeimes von der Deutschen Gesellschaft für Mentoring und Oberstleutnant Frank Großmann vom Zentrum für Innere Führung.
Mentoring ist eine individuelle Beratungsbegleitung auf deinem Karriereweg für 12 Monate durch eine berufserfahrene Mentorin oder einen Mentor.
Mentoring ist kein Coaching
Unsere Mentor/innen arbeiten oder arbeiteten alle für die Bundeswehr und bieten ihre lange Berufserfahrungen ehrenamtlich an. Die Mentorinnen kennen die Herausforderung in der Männerdomäne Bw nur allzu gut, die Mentoren, die sich anbieten, haben diese auch erkannt und möchten uns Frauen in der Bw auf dem Weg zur Gleichstellung unterstützen. Sie sind echte Verbündete und verfügen leider oft über die besseren Netzwerke. Unsere Mentor/innen sollen Vorbilder, Zuhörer/innen und Entscheidungshelfende für euch sein.
Glossar: Mentor vs. Mentee
Mentor (deutsch: Förderer)
Ein Mentor ist eine erfahrene Fach- oder Führungskraft. Seine Hauptaufgabe ist es, seinen Schützling beruflich zu unterstützen, zu inspirieren und mittels Insider-Wissen und Erfahrungen im Unternehmen dessen Laufbahn zu fördern
Mentee (deutsch: Schützling)
Beim Mentee handelt es sich um ein vielversprechendes Nachwuchstalent, dessen Potenziale durch das Mentoring Programm systematisch entwickelt werden sollen. Die Rolle ist definiert als die des lernenden Schülers.
Ablauf
Ob zu Dir besser ein Mentor oder eine Mentorin passt entscheiden wir beim Matching nach unserem Beratungsaustausch mit Dir über Mail/WhatsApp/LinkedIn, bei Bedarf einem Telefonat und die Informationen über Dich, die Du uns zur Verfügung stellen möchtest. Ein beruflicher Lebenslauf und dein nächstes berufliches Ziel sind hierfür essentiell. Ferner benötigen wir natürlich Name, Dienstgrad, Erreichbarkeit und Berufsort. Auch von den Mentor/innen benötigen wir natürlich einen beruflichen Lebenslauf, um die passenden Matches zu finden.
Mentoring ist keine Dienstveranstaltung. Das heißt, Du musst es nicht bei deiner Vorgesetzten oder deinem Leiter melden. Alles, was du mit deiner Mentorin oder deinem Mentor besprichst, soll unter euch beiden bleiben. Zur verbindlichen Abstimmung eurer Ziele und Meilensteine unterschreibt ihr zu Beginn des Mentorings eine gegenseitige Mentoring-Vereinbarung.
Innerhalb der 12 Monate trefft ihr euch 2-4 Mal (wir empfehlen 4 Treffen) online oder analog, wie es für euch besser passt. Die Treffen werden von Dir als Mentee organisiert.
Zu Beginn legst du deine Ziele fest und kommuniziert sie deiner Mentorin oder deinem Mentor.
Vorteile
| Vorteile für Mentor/in | Vorteile für Mentee |
| – Sozialkompetenz ausbauen – Kommunikation trainieren – Wissen weitergeben – Nachfolger aufbauen – Reputation stärken | – Lernen aus Erfahrung – Konstruktive Kritik – Beschleunigte Entwicklung – Wertvolles Netzwerk – Neue Perspektiven |
Kommt es während der 12 Monate zu Problemen, kannst du dich jederzeit an meet B(w) wenden, wir werden dann nachsteuern.
Für die Mentor/innen bieten wir während jedem Durchgang ein bis zwei Workshops zum Austausch und zur WB mit einer Referentin an.
Am Ende des Mentoring-Jahres werden wir von meet B(w) euch einen Evaluationsbogen aushändigen, um das Feedback der Mentor/innen und Mentees einzusammeln und damit unser Angebot kontinuierlich verbessern zu können.
Nach 12 Monaten endet das Mentoring, du kannst dich frühestens nach einem Jahr erneut als Mentee anmelden, falls ein neuer Entwicklungsschritt ansteht.
2027 geht es dann wieder von vorne los. Wer für 2026 zu spät war, kommt gerne schon für 2027 auf die Liste.
Wir halten uns an die Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Mentoring und streben in 2027 eine Zertifizierung unseres Mentoring-Programms an.
Ansprechpartnerin: Dr. Nicole Eckert
