Wer wir sind – meet B(w) Netzwerk von Frauen für Frauen

Die Initiative arbeitet beziehungs-, erfahrungs- und prozessorientiert und ergänzt bestehende Institutionen dort, wo formale Strukturen naturgemäß begrenzt wirken.

Die dienstliche Relevanz von meet B(w) ergibt sich aus folgenden, miteinander verknüpften Punkten:

Unmittelbarer Bezug zum Dienstalltag

meet B(w) greift reale dienstliche Erfahrungen auf, u. a. in den Bereichen Führungskultur, Einsatzbelastung, Karriereverläufe, Vereinbarkeit von Familie und Dienst, Sichtbarkeit sowie geschlechtsspezifische Herausforderungen im militärischen Kontext.

Stärkung der Einsatz- und Leistungsfähigkeit

Durch Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung stärkt meet B(w) Resilienz, Handlungssicherheit, Motivation und Bindung. Diese Faktoren sind zentrale Voraussetzungen für nachhaltige Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit.

Ergänzung formaler Strukturen

meet B(w) ersetzt keine dienstlichen Regelungen oder Institutionen, sondern ergänzt diese dort, wo informeller Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und persönliche Unterstützung erforderlich sind und formale Angebote an Grenzen stoßen.

Bottom-up-Ansatz mit hoher Akzeptanz

Die Initiative ist nicht top-down beauftragt, sondern aus einem realen Bedarf heraus entstanden. Diese Entstehung verleiht meet B(w) hohe Glaubwürdigkeit, Authentizität und Akzeptanz im dienstlichen Umfeld.

Beitrag zur Inneren Führung und Fürsorgepflicht

meet B(w) fördert Kameradschaft, Verantwortung füreinander, Achtung der Persönlichkeit sowie Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit. Damit leistet die Initiative einen praktischen Beitrag zur Umsetzung der Inneren Führung und zur Wahrnehmung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn.

Bindungs- und Retentionseffekt

Sichtbarkeit, Anerkennung und Vernetzung erhöhen die Identifikation mit der Organisation. meet B(w) trägt damit zur Bindung qualifizierten Personals bei und wirkt personalstrategisch stabilisierend.

meet B(w) ist dienstlich veranlasst, da:

Anlass und Inhalte unmittelbar aus dienstlichen Rahmenbedingungen resultieren,

ausschließlich dienstbezogene Themen adressiert werden

Ein formaler Auftrag ist hierfür nicht zwingend erforderlich, sofern ein klarer funktionaler Bezug zum Dienst besteht. Die Initiative ist nicht als private oder politische Interessenbetätigung einzuordnen. Andere dienstnahe Organisationen (z. B. Fachvereine oder Verbände) zeigen, dass auch nicht formell beauftragte Initiativen eine anerkannte Rolle im Umfeld der Bundeswehr einnehmen können. Diese dienen jedoch lediglich als Vergleichsbeispiele, nicht als Maßstab.

Wir bringen Frauen aus unterschiedlichen Bereichen, Dienstgraden und Funktionen zusammen und schaffen einen Raum, in dem Erfahrungen geteilt, Erfolge gefeiert und Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden.

Unsere Mission

Vernetzen

Frauen der Bundeswehr über Standorte und Funktionen hinweg verbinden.

Stärken

Durch Austausch, gegenseitige Unterstützung und Empowerment.

Gestalten

Was uns wichtig ist

Respekt & Offenheit

Jede Stimme zählt und wird gehört.

Vielfalt

Unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen sind unsere Stärke.

Gemeinschaft

Unterschiede von meet B(w) zu anderen Frauennetzwerken

Spezifischer Kontext Bundeswehr
  • meet B(w) ist nicht allgemein für Frauen in Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft gedacht, sondern fokussiert auf Frauen in der Bundeswehr (in Uniform, in zivil, im Einsatz, in Stäben, Verwaltung, Forschung).
  • Dadurch werden ganz eigene Themen wie Einsatzbelastung, Vereinbarkeit von Dienst und Familie, militärische Karrierewege oder sicherheitspolitische Führungsverantwortung adressiert.
Verbindung von Kameradschaft und Empowerment
  • Klassische Netzwerke setzen stark auf Karriereförderung und Sichtbarkeit.
  • meet B(w) verbindet diese Ziele mit kameradschaftlichem Zusammenhalt, militärischer Führungskultur und gemeinsamer Verantwortung für Wehrhaftigkeit.
Strategische Ausrichtung statt reines Networking
  • Viele Frauennetzwerke bieten Austausch, Mentoring und Sichtbarkeit.
  • meet B(w) versteht sich zusätzlich als strategische Plattform: Ziel ist es, Strukturen innerhalb der Bundeswehr mitzugestalten, alte Rollenbilder aufzubrechen und Impulse in Richtung Gleichstellung, Führungsverständnis und Modernisierung zu geben.
Hybrid zwischen Graswurzel und offizieller Anerkennung
  • Klassische Netzwerke sind oft top-down organisiert oder rein privat initiiert.
  • meet B(w) kombiniert: es wächst bottom-up aus der Truppe heraus, hat aber gleichzeitig politische Rückendeckung (z. B. Schirmherrschaft) und strebt institutionelle Verankerung an.
Inhaltliche Schwerpunkte

Themen wie Wehrhaftigkeit, Führung, Einsatzbelastung, Care-Arbeit, Sichtbarkeit in männerdominierten Strukturen stehen im Zentrum – und unterscheiden sich damit klar von „klassischen“ Business-Frauen-Netzwerken.

Niedrigschwelliger Zugang

Statt sich auf Gremien oder Kommissionen zu beschränken, bietet meet B(w) offene Austauschformate (Erzählcafés, Stammtische, digitale Räume, Standortgruppen) – für alle Dienstgrade, Statusgruppen und Standorte.

Wir sind überzeugt: Gemeinsam sind wir stärker. Gemeinsam gestalten wir Zukunft.

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