Du nutzt die natürlichen Hormonschwankungen des Zyklus gezielt – statt dagegen zu arbeiten. In kraftvollen Phasen (Follikelphase, erste Zyklushälfte) lassen sich Kraft, Sprints und Technik ideal steigern. In sensibleren Phasen (Lutealphase, zweite Zyklushälfte) hilft angepasste Belastung, Verletzungen, Überlastungen und unnötigen Stress zu vermeiden. Natürlich ist der militärische Dienst nicht immer an den Zyklus anpassbar, aber wenn es möglich ist, macht es Sinn, ihn zu berücksichtigen. Gerade im Militär, wo hohe körperliche Anforderungen und kurze Regenerationszeiten zusammen kommen, kann das helfen, Leistung planbar zu machen, Verletzungen zu reduzieren und die eigene Energie besser einzuteilen.

„Aber am Ende müssen die Spiele gespielt werden.“ (Hamid Masoum Beygi, Performance-Leiter FC Bayern) Das heißt, zyklusadaptiertes Training bedeutet nicht, Wettkämpfe danach starr auszurichten oder prinzipiell in der zweiten Zyklushälfte nicht an militärische Übungen teilzunehmen. Es heißt lediglich, deinen Körper besser zu kennen und mit ihm sinnvoller arbeiten zu können, indem du auch deinen Zyklus kennst und ihn berücksichtigst. Hierzu wird auch ein Kapitel unter FemPower folgen.

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