Zusammenziehung 18./19.03.2026 in München

Am 18. und 19. März 2026 fand an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg die erste große Zusammenziehung des Netzwerks meet B(w) statt. Rund 80 Teilnehmerinnen aus allen Bereichen der Bundeswehr sowie Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kamen zusammen, um sich zu vernetzen, auszutauschen und Impulse für die Zukunft zu setzen. 

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Sichtbarkeit, Leistungsfähigkeit und gemeinsamer Gestaltung – getragen vom Leitgedanken: #strongertogether. Fotografisch begleitet von der wunderbaren Daniela Skrzypczak www.demipress.de

meetbw – von Frauen für Frauen der Bundeswehr – Gesichter des Lebens ?.

Den feierlichen Auftakt gestaltete die stellvertretende Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Isabelle Deflers, mit einem eindrucksvollen Grußwort. Sie betonte die besondere Rolle der Universität als Schnittstelle zwischen militärischer Praxis und akademischer Reflexion und hob hervor, „Zukunftsfähigkeit entsteht nicht von selbst, sie wird gestaltet.“   

Gleichzeitig würdigte sie das Engagement der Initiatorinnen und die Bedeutung eines starken Netzwerks von Frauen für Frauen in der Bundeswehr. Besondere Impulse lieferten die Videobotschaften von Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und MdB Siemtje Möller, die die Bedeutung von Frauen in sicherheitsrelevanten Strukturen sowie die Notwendigkeit moderner Führungskultur hervorhoben und beide betonten deutlich wie fatal es wäre auf die Hälfte aller Fähigkeiten, Perspektiven und alle Talente zu verzichten. „Eine moderne Bundeswehr und moderne Sicherheitspolitik funktionieren nur dann, wenn sie die Realität unserer Gesellschaft wiederspiegeln und Frauen selbstverständlich sichtbar sind, in allen Ebenen und allen Funktionen. meet B(w) leistet dazu einen enorm wichtigen Beitrag“ so Möller.   

Im Zentrum der Zusammenziehung standen zentrale Zukunftsthemen der Bundeswehr. Personalbindung und Attraktivität, Führung und Sichtbarkeit von Frauen, Einsatzfähigkeit und Leistungsfähigkeit. Diese Themen wurden in Panels, Vorträgen und Workshops vertieft. Ein besonderer fachlicher Höhepunkt war der Vortrag von Prof. Kraus, der aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Kontext moderner Führung und Organisationsentwicklung beleuchtete. 

Das Panel „Frauen in Führung“ moderiert durch Frau Leutnant Emma K. und geführt von Headhunterin Frau Katharina Hesse machte unterschiedliche Karrierewege sichtbar und erlaubte den Teilnehmerinnen einen Austausch mit Frau Oberfeldarzt Tamara P.-R. und Frau Fregattenkapitän Tanja M.  

Netzwerk, Austausch und Atmosphäre 

Neben den fachlichen Inhalten stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Zusammenziehung bot Raum für Vernetzung über Status- und Laufbahngrenzen hinweg, ehrlichen Dialog auf Augenhöhe durch alle Dienstgrade und Funktionen und vor allem die gemeinsame Entwicklung von Ideen und Initiativen die uns gemeinsam nach vorne bringen.  

Das gemeinsame Abendprogramm sowie zahlreiche informelle Gespräche stärkten den Netzwerkgedanken nachhaltig. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass Veränderung dort entsteht, wo Menschen zusammenkommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.  

Der Folgetag war geprägt durch die Projektarbeit und Workshops zu denen sich die Teilnehmerinnen im Vorfeld eintragen konnten.  

Wir bei meet B(w) sind fest davon überzeugt, dass Veränderung eher gelingt, wenn wir sie gemeinsam gestalten. Die Frauen haben die Möglichkeit durch Erfahrung, Expertise und Kreativität eigene Nuancen mit der Gemeinschaft zu gestalten.  

Ungenutzte Potenziale – ein Schatz für die Zukunft der Bundeswehr 

Noch immer bleiben in der Bundeswehr viele Fähigkeiten, Perspektiven und Kompetenzen von Frauen ungenutzt oder unentdeckt – quer durch alle Organisationsbereiche.  

Diese zeigte sich in den sechs Workshops die gemeinsam erarbeitet wurden. Sichtbarkeit, Frauengesundheit ü40, Leistungsfähigkeit, Gleichstellung gestalten, Einsatzbereitschaft und Mentoring. Die Ergebnisse werden auf Link and Learn als digitale Arbeitsgruppen weiterbearbeitet, was der ausdrückliche Wunsch der Teilnehmerinnen war. Das hat uns gezeigt wie viel Potenzial und Motivation in diesen Themen liegen.  

Zitate aus der Evaluation: 

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