Frauen bei der Bundeswehr
14%

Heer: 7,82% – Unterstützungsbereich: 24,73% – Luftwaffe: 10,38% – Cyberinformationsraum: 11,27% – Marine: 10,51% (Stand: 11/2025)

Soldatin im Gespräch beim Netzwerk-Treffen von meet B(w)

Unsere Netzwerkinitiative adressiert gezielt die soziale, kulturelle und menschliche Leistungsdimension des Dienstes von Frauen

Unsere 6 Alphas


Deine Erfahrung kann helfen, Nachsorge besser zu gestalten!

Sexuelle Übergriffe hinterlassen oft Spuren, die weit über das eigentliche Ereignis hinausgehen. Viele Betroffene stehen vor der Herausforderung, ihren eigenen Weg im Umgang mit den Erlebnissen zu finden – häufig ohne passende Unterstützung oder mit Angeboten, die den tatsächlichen Bedürfnissen nicht ausreichend entsprechen.

Mit dem Projekt „Auszeit für die Seele“ möchten wir einen geschützten Raum schaffen, in dem Betroffene Kraft schöpfen, sich austauschen, verstanden fühlen und neue Perspektiven entwickeln können. Damit dieses Angebot wirklich hilfreich ist, brauchen wir die Erfahrungen und Einschätzungen der Menschen, für die es gedacht ist.

Deine Antworten helfen dabei, ein bedarfsorientiertes Angebot für Betroffene von sexuellen Übergriffen im Jahr 2027 zu entwickeln – mit Fokus auf Begegnung, Selbstfürsorge, Stabilisierung, Empowerment und nachhaltige Unterstützung. Teilnahme möglich bis zum 30.09.2026

Jetzt teilnehmen und mitgestalten:
Auszeiten für Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Bundeswehr

Warum brauchen wir 30 %, um aus dem Minderheitenstatus rauszukommen?

Warum 30 % Frauenanteil nötig sind, um den Minderheitenstatus zu überwinden: Ein Blick auf Forschung…

Warum wir bei meet B(w) keine Heldinnen suchen – sondern Frauen, die Richtung geben.

Wir alle kennen sie – diese Menschen, die einen Raum betreten und etwas verändern. Nicht, weil sie l…

Unsichtbar wichtig – Wie Netzwerke, Mentoring und Wertschätzung die Bundeswehr stärken könnten

Die Bundeswehr steht mitten im Wandel: Modernes Gerät, neue Einsatzrealitäten, ein globaler Arbeitsm…

1 4 5 6 7 8 9

Fehlerkultur

Eine gute Fehlerkultur ermöglicht uns Fehler offen anzusprechen, daraus zu lernen und sie als Chance zur Verbesserung zu nutzen. meet B(w) e. V. i. G. ist ein Ehrenamt. Wir machen Fehler! Weisen Sie uns höflich und respektvoll darauf hin.

Male Allyship

Echte Gleichstellung funktioniert nur, wenn nicht nur benachteiligte Gruppen dafür kämpfen, sondern auch diejenigen mit mehr Einfluss Verantwortung übernehmen, wodurch ein respektvolleres Arbeitsumfeld entstehen kann.

Bevorstehende Veranstaltungen


„Lese-Ecke“ Empfehlungen aus der Community

Wenn die letzte Frau den Raum verlässt

In ihrem Buch berichten sie aus erster Hand, wie Männer unter sich über Sexismus, Gendern und Quoten sprechen. Das Buch liefert eine ehrliche Analyse der männlichen Gedanken- und Sorgenwelt – und einen Plan, wie wir sie zu Verbündeten im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit machen können. 

Das große GYN Buch

Mandy Mangler, Chefärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe zweier Berliner Kliniken, weiß es aus ihrem beruflichen Alltag: Rund um die Gesundheit von Frauen und den weiblichen Körper gibt es noch immer zahlreiche althergebrachte Mythen, Irrtümer und eklatante Informationslücken – selbst aufseiten des medizinischen Personals.

Nicht nur Heldinnen

Von Pionierinnen, Abenteurerinnen und Kriegerinnen. Ob auf dem Thron, im Gerichtssaal oder auf den Weltmeeren: Frauen haben Geschichte geschrieben – aber nicht nur als Heldinnen. Manche kämpften bewundernswert für ihre Ziele, andere stellten sich über ihre Mitmenschen, verfolgten vor allem wirtschaftlichen Profit oder wählten umstrittene Allianzen, um ihre Interessen durchzusetzen.


Schwarmwissen

Wahrnehmungsverzerrung!

Kennen Sie den (Teufels)Horn – Effekt?

Wer hat, dem (oder der) wird gegeben! Denn Leuten, die wir sympathisch oder attraktiv finden, schreiben wir schnell auch andere positive Eigenschaften zu, egal wie viel Anlass dazu wirklich besteht. Den umgekehrten Effekt gibt es auch.

Der sog. HALO-Effekt bestätigt, dass bspw. Lehrkräfte freundliche Schüler im Schnitt für aufgeweckter und hilfsbereiter als Miesepeter in der Klasse halten. Groß gewachsene Bewerber (besonders Männer) gelten als durchsetzungsfähiger. Das liegt meist daran, dass die wundersame Übertragung von Eigenschaften mit der allgemeinen Erwartung zusammen auftreten.

Hat ein Mensch einen schlechten (ersten) Eindruck bei uns hinterlassen, schätzen wir ihn aufgrund dessen allgemein eher negativ ein – hinsichtlich seiner Persönlichkeit, seines Know-Hows usw. Durch den Horn Effekt entsteht also eine Verzerrung der Wirklichkeit, die sich im Berufsleben in subjektiven und als unfair empfundenen Leistungsbeurteilungen widerspiegeln kann.

Das menschliche Gehirn neigt gern dazu, ein bei seinem Gegenüber wahrgenommenes Defizit zu verallgemeinern und dessen Kompetenz auch in anderen Bereichen anschließend schlechter einzuschätzen.

Quelle: Kein einheitliches Phänomen! Der Einfluss von Informationsvalenz, Urteilsdimension und Kontextfaktoren auf die Qualität und Quantität von Halo-Effekten – heiDOK

Stress verändert den Charakter

Persönlichkeitswandel durch Stress

Wer an stressigen Tagen zunehmend empfindlich reagiert, z. Bsp. durch negative Emotionen wie Gereiztheit, Nervosität oder Überforderung zeigt über Jahre einen deutlichen Persönlichkeitswandel.

Diese Menschen ziehen sich im Schnitt mehr zurück, sind weniger neugierig auf Neues und weniger sozial zugewandt. Dies hat einen Einfluss auf Stressreaktivität und die Persönlichkeit.

Die gute Nachricht: Stressreaktivität lässt sich trainieren! Durch MBSR oder ganz niederschwellige Routinen (z. Bsp. Morgen- oder Abendroutine), Achtsamkeit und soziale Kontakte.

Wer sich heute schon gut um seine seelische Widerstandskraft kümmert, leistet einen wichtigen Beitrag für die Resilienz des zukünftigen Ich.

Hier hören:

Langzeitstudie: Stress hat Einfluss auf unsere Persönlichkeit · Dlf Nova

Hier die Studie:

Interrelations between daily stress processes and Big Five personality trait changes over 20 years.

Nach oben scrollen
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner