Bundesförderung / Bundesförderprojekt beantragt

Jetzt mitgestalten: Bedarfserhebung 2027 – Nachsorge- und Empowerment-Angebot für Frauen nach sexualisierter Gewalt
Liebe Frauen,
wir möchten für das Jahr 2027 ein unterstützendes Nachsorge- und Empowerment-Angebot für Frauen entwickeln, die mit den Folgen sexualisierter Gewalt oder sexuellen Missbrauchs leben.
Vorbild sind geschützte Begegnungs- und Kraftorte, an denen Betroffene in einer wertschätzenden und sicheren Atmosphäre Zeit für Austausch, Selbstfürsorge, Stabilisierung und persönliche Stärkung finden können. Unser Ziel ist es, ein Angebot zu schaffen, das sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert. Daher möchten wir zunächst den Bedarf erheben und Ihre Wünsche, Erwartungen und Ideen kennenlernen.
Mögliche Inhalte eines solchen Angebots könnten sein:
- Geschützte Begegnungsräume mit anderen Betroffenen
- Austausch in vertrauensvoller Atmosphäre
- Resilienz- und Empowerment-Workshops
- Angebote zur Selbstfürsorge und Stressbewältigung
- Kreative und körperorientierte Methoden zur Stabilisierung
- Natur- und Erholungsangebote
- Seelsorgerische und psychosoziale Begleitung
- Informationen zu Unterstützungs- und Hilfesystemen
- Zeit für Ruhe, Rückzug und persönliche Entwicklung
Für die fachliche Begleitung sollen Expertinnen aus den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Sozialpädagogik, Seelsorge, Coaching und Traumabegleitung eingebunden werden. Selbstverständlich unterliegen alle Gespräche und persönlichen Angaben der Vertraulichkeit.
Bis zum 30.09.2026 erfassen wir den Bedarf für die Planung von Projekten im Jahr 2027. Absicht ist es in NORD | OST | SÜD & WEST eine solche Auszeit auf Basis von Sonderurlaub anzubieten. Die sich hier meldenden Personen werden als Erste im Rahmen der angegebenen Mail-Adresse über die Durchführung informiert und erhalten automatisch ein Platz in der Auszeit.
In der Regel beinhaltet das Angebot ca. 3-4 Tage Aufenthalt in einem adäquaten Hotel/ Haus/ Pension mit Vollpension und Programm. Maximale Teilnehmendenzahl auf 10 begrenzt.
Wenn Sie zu dem Betroffenenkreis gehören und grundsätzlich Interesse an einem solchen Angebot haben oder Anregungen einbringen möchten, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. Nur mit Ihrer Rückmeldung können wir solche Bedarfe erfassen und in die Finanzierung dieser Projekte gehen.
Alle Gespräche, die wir führen, unterliegen der Schweigepflicht!
„Studien belegen, dass mindestens jeder vierte Angestellte bereits sexuelle Gewalt, Belästigung und Diskriminierung an der Arbeitsstelle erlebt hat – diese Form der Diskriminierung stellt damit zweifellos ein gesamtgesellschaftliches Problem dar, dem sich Arbeitgeberinnen aus allen Branchen annehmen müssen, auch weil sie rechtliche Schutzpflichten haben.“ bff: „make it work!“: Für einen Arbeitsplatz ohne sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt! – bff Frauen gegen Gewalt e.V.
