Hier stellen wir euch die „gängigen“ Vorurteile, Rollenverhalten und die aktuelle Forschungslage dazu vor.

Der sogenannte Beta-Bias verharmlost, redet klein oder ignoriert Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Dieses Verhalten kann zu struktureller Benachteiligung führen.

Beispiel:
Wenn eine Studie nur mit Männern gemacht wird und man die Ergebnisse trotzdem ungeprüft auf Frauen überträgt – das ist Beta-Bias.

Kurz & klar:
Alpha-Bias = Unterschiede übertreiben
Beta-Bias = Unterschiede verharmlosen oder ignorieren

Frauen erleben oft, dass ihre Leistungen systematisch unterschätzt werden, während Männer eher überschätzt werden. Frauen werden häufig mit sozialen und „weichen“ Fähigkeiten wie Mitgefühl und Teamarbeit assoziiert, wohingegen Männern Führungsqualitäten und hohe Ambition zugeschrieben werden. Diese Unterschiede führen zu unterschiedlichen Standards für Anerkennung und Aufstieg im Unternehmen.

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