
Studien mit Bundeswehrbezug
Gesellschaftliche Resilienz in Frieden, Krieg und Krise: Beiträge der Aus-, Fort- und Weiterbildung
Unterstützung von Frauenkarrieren bei der Bundeswehr durch Netzwerke, Mentoren und Karrierevorbilder
Anreizsysteme für Soldaten der Bundeswehr – Theoretische Analyse und Gestaltungsempfehlungen
Beim letzten Erzählcafé haben wir über körperliche Leistungsfähigkeit und die tlw. mangelnde Motivation bei der Wahrnehmung von Sportangeboten gesprochen. Begrenzte Haushaltsmittel erhöhen den Druck, militärische Aufgaben effizient zu erfüllen. Nach anfänglichem Fokus auf betriebswirtschaftliche Verfahren rücken heute, stärker den je Personal, Struktur und Motivation in den Mittelpunkt.
Anreizsysteme gewinnen an Bedeutung, um die individuelle Einsatzbereitschaft zu stärken – auch in nicht-erwerbswirtschaftlichen Organisationen. Ziel: mehr Effizienz durch bessere Motivation der Soldatinnen und Soldaten.
Spannende Frage: Welche Anreize wirken wirklich – und wo liegen ihre Grenzen?
Eine moderne Armee braucht mehr denn je einsatzbereite Soldatinnen und Soldaten mit guter physischer und psychischer Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit.
Problem „Individuelle Einsatzfähigkeit“: Fakten und Optionen ? 202103-4_wmm202003-4_S122_Leyk.pdf
Biopolitics and the Female Soldiers’ Bodies: A Cross-National Comparison of NATO Member States
Ziel der Studie:
Der Zweck der Dissertation ist es, systematisch zu untersuchen, wie militärische Gleichstellungs- und Geschlechterpolitiken die Repräsentation von Frauen in den Streitkräften sowie ihre beruflichen Entwicklungs- und Aufstiegschancen beeinflussen. Im Fokus stehen dabei konkrete Regelungen in den Bereichen Schwangerschaft und Mutterschutz, Elternzeit, Kinderbetreuung, Stillmöglichkeiten, Prävention sexueller Belästigung, körperliche Fitnessanforderungen, Zugang zu Einsatz- und Kampfrollen sowie Anpassungen von Uniformen und Ausrüstung. Ziel ist es, zu analysieren, welche dieser Politiken die Integration von Frauen fördern oder behindern und wie sich diese Unterschiede zwischen den NATO-Mitgliedstaaten im internationalen Vergleich darstellen.
Was müssen Teilnehmerinnen tun und wie lange dauert es?
Wenn eine Teilnahme gewünscht ist, findet ein vertrauliches Interview über Zoom statt, das etwa 30 bis 45 Minuten dauert. Die Fragen beziehen sich darauf, wie geschlechterbezogene Militärpolitiken entwickelt, umgesetzt und im Laufe der Zeit verändert werden, sowie auf berufliche Erfahrungen mit diesen Regelungen. Wenn du mitmachen möchtest, schreibe gerne.
