Unsere 6 Alphas
Gesichter des Lebens – Begegnung, Sichtbarkeit und Wertschätzung im Thüringer Landtag
Anlässlich des Veteranentages 2026 findet im Thüringer Landtag in Erfurt die besondere Fotoausstellung
„Gesichter des Lebens – Zeig der Welt dein Gesicht“ statt.
Die Ausstellung bringt Menschen zusammen, macht Geschichten sichtbar und schafft Raum für Begegnung, Anerkennung und Austausch. Portraits von Veteraninnen und Veteranen, Soldatinnen und Soldaten sowie weiteren Beteiligten zeigen eindrucksvoll die Vielfalt von Lebenswegen, Erfahrungen und Persönlichkeiten innerhalb und rund um die Bundeswehr.
Ort: Thüringer Landtag, Erfurt
Ausstellungszeitraum: 19.05.2026 – 20.06.2026
Veteranentag: 11.06.2026 | 14:00 Uhr
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, am 19.06.2026 im Rahmen politischer Bildung an der Veranstaltung teilzunehmen. Für Soldatinnen und Soldaten sowie interessierte Zivilbeschäftigte besteht die Möglichkeit, eine entsprechende Freistellung zu beantragen. Der Besuch in Uniform ist ausdrücklich willkommen und unterstreicht die Sichtbarkeit der Gemeinschaft im öffentlichen Raum. Darüber hinaus besteht vor Ort die Gelegenheit, Teil des Projektes „Gesichter des Lebens“ zu werden. Die Fotografin bietet Interessierten die Möglichkeit, professionelle Portraitaufnahmen anfertigen zu lassen und so selbst ein sichtbarer Teil der Ausstellung und ihrer Botschaft zu werden. Gleichzeitig wird damit die kreative und gesellschaftliche Arbeit des Projektes unterstützt.
Wichtig:
Eine spontane Teilnahme ist nicht möglich, da alle Besucherinnen und Besucher vorab angemeldet werden müssen. Die Anmeldung gerne per Mail an frauen@meetbw.de. Anmeldeschluss ist der 12.06.2026.


Einige unserer Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit sensiblen Themen, persönlichen Erfahrungen sowie vertraulichen Inhalten und Daten. (z. Bsp. Sexualisiertes Fehlverhalten, Mobbing, Bossing und Betreuung & Fürsorge)
Um einen sicheren, verantwortungsvollen und professionellen Rahmen zu gewährleisten, gilt für die aktive Mitarbeit in bestimmten Projekten und Arbeitsgruppen künftig:
- Mitarbeitende sollten Mitglied im Verein sein
- Mitglieder erhalten – je nach Aufgabe und Funktion – direkten Zugang zu relevanten Informationen und Daten
- Der Umgang mit sensiblen Inhalten setzt Vertraulichkeit, Verantwortung undklare Strukturen voraus
- Ziel ist der Schutz aller Beteiligten sowie eine nachhaltige und vertrauensvolle Community-Arbeit
Die Vereinsstruktur schafft hierfür die notwendige Grundlage, klare Ansprechpartnerinnen sowie verbindliche Rahmenbedingungen.
meet B (w) ergänzt bestehende dienstliche Strukturen der Bundeswehr durch praxisnahe Ansätze. Dienstnahe Initiativen wie unsere werden seit Jahrzehnten von der Bundeswehr als wertvoll anerkannt, da sie auch ohne formalen Auftrag wirken können. Mit unserer Initiative schaffen wir einen klaren Mehrwert für die Funktionsfähigkeit, den internen Austausch sowie die Organisationsentwicklung der Bundeswehr – stets mit besonderem Augenmerk auf den Bedürfnissen und Perspektiven von Soldatinnen und zivilen Mitarbeiterinnen.
Heer: 7,82% – Unterstützungsbereich: 24,73% – Luftwaffe: 10,38% – Cyberinformationsraum: 11,27% – Marine: 10,51% (Stand: 11/2025)
Fehlerkultur
Eine gute Fehlerkultur ermöglicht uns Fehler offen anzusprechen, daraus zu lernen und sie als Chance zur Verbesserung zu nutzen. meet B(w) ist ein Ehrenamt. Wir machen Fehler! Weisen Sie uns höflich und respektvoll darauf hin.
Male Allyship
Echte Gleichstellung funktioniert nur, wenn nicht nur benachteiligte Gruppen dafür kämpfen, sondern auch diejenigen mit mehr Einfluss Verantwortung übernehmen, wodurch ein respektvolleres Arbeitsumfeld entstehen kann.
FemPower – Was ist das eigentlich?
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Wenn die letzte Frau den Raum verlässt
In ihrem Buch berichten sie aus erster Hand, wie Männer unter sich über Sexismus, Gendern und Quoten sprechen. Das Buch liefert eine ehrliche Analyse der männlichen Gedanken- und Sorgenwelt – und einen Plan, wie wir sie zu Verbündeten im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit machen können.

Das große GYN Buch
Mandy Mangler, Chefärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe zweier Berliner Kliniken, weiß es aus ihrem beruflichen Alltag: Rund um die Gesundheit von Frauen und den weiblichen Körper gibt es noch immer zahlreiche althergebrachte Mythen, Irrtümer und eklatante Informationslücken – selbst aufseiten des medizinischen Personals.

Nicht nur Heldinnen
Von Pionierinnen, Abenteurerinnen und Kriegerinnen. Ob auf dem Thron, im Gerichtssaal oder auf den Weltmeeren: Frauen haben Geschichte geschrieben – aber nicht nur als Heldinnen. Manche kämpften bewundernswert für ihre Ziele, andere stellten sich über ihre Mitmenschen, verfolgten vor allem wirtschaftlichen Profit oder wählten umstrittene Allianzen, um ihre Interessen durchzusetzen.
Gemeinsam mehr Sichtbarkeit, Austausch und Wirkung.
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Schwarmwissen
Wahrnehmungsverzerrung!
Kennen Sie den (Teufels)Horn – Effekt?
Wer hat, dem (oder der) wird gegeben! Denn Leuten, die wir sympathisch oder attraktiv finden, schreiben wir schnell auch andere positive Eigenschaften zu, egal wie viel Anlass dazu wirklich besteht. Den umgekehrten Effekt gibt es auch.
Der sog. HALO-Effekt bestätigt, dass bspw. Lehrkräfte freundliche Schüler im Schnitt für aufgeweckter und hilfsbereiter als Miesepeter in der Klasse halten. Groß gewachsene Bewerber (besonders Männer) gelten als durchsetzungsfähiger. Das liegt meist daran, dass die wundersame Übertragung von Eigenschaften mit der allgemeinen Erwartung zusammen auftreten.
Hat ein Mensch einen schlechten (ersten) Eindruck bei uns hinterlassen, schätzen wir ihn aufgrund dessen allgemein eher negativ ein – hinsichtlich seiner Persönlichkeit, seines Know-Hows usw. Durch den Horn Effekt entsteht also eine Verzerrung der Wirklichkeit, die sich im Berufsleben in subjektiven und als unfair empfundenen Leistungsbeurteilungen widerspiegeln kann.
Das menschliche Gehirn neigt gern dazu, ein bei seinem Gegenüber wahrgenommenes Defizit zu verallgemeinern und dessen Kompetenz auch in anderen Bereichen anschließend schlechter einzuschätzen.
Stress verändert den Charakter
Persönlichkeitswandel durch Stress
Wer an stressigen Tagen zunehmend empfindlich reagiert, z. Bsp. durch negative Emotionen wie Gereiztheit, Nervosität oder Überforderung zeigt über Jahre einen deutlichen Persönlichkeitswandel.
Diese Menschen ziehen sich im Schnitt mehr zurück, sind weniger neugierig auf Neues und weniger sozial zugewandt. Dies hat einen Einfluss auf Stressreaktivität und die Persönlichkeit.
Die gute Nachricht: Stressreaktivität lässt sich trainieren! Durch MBSR oder ganz niederschwellige Routinen (z. Bsp. Morgen- oder Abendroutine), Achtsamkeit und soziale Kontakte.
Wer sich heute schon gut um seine seelische Widerstandskraft kümmert, leistet einen wichtigen Beitrag für die Resilienz des zukünftigen Ich.
Hier hören:
Langzeitstudie: Stress hat Einfluss auf unsere Persönlichkeit · Dlf Nova
Hier die Studie:
Interrelations between daily stress processes and Big Five personality trait changes over 20 years.

